„Helles Buchengrün unterbrach das düstere Fichtengenädel. Eichhörnchen hüpften über den Weg und kletterten, uns neckend, auf alte Baumriesen. Neben dem Weg stand eine Steinhütte. »Da wartet der Förster auf Füchse.« Zahlreiche Höhlen im Gestein, armdickes Wurzelwerk uralter Fichten, unwegsame Hänge, kilometerweite Wälder – ein wahres Fuchsparadies.“

Das Label „pericolo di morte“, das sich bereits während des Studiums entwickelte, mündet in einer Diplomkollektion, die eingehüllt ist von der Lebensgefahr der Natur, gespickt mit Details voller Herzblut begleitet von Falke und Fuchs.

Eine kommerzielle Luxuskollektion, bestehend aus 10 Outfits für Männer und Frauen, die durch ihre Liebe zum Detail und ihre Freude am Ungeheuren besticht. Das Herzstück der Kollektion ist die von der Designerin Kathrin Mormann gefertigte Outerwear, die aus hochwertigsten Materialien, vom Leder über beschichtete Stoffe bis hin zum Pelz, gefertigt wurde.

Während eines Praktikums in der Jeansmanufaktur „Ideal Blue“ in Urbania (Italien) entstand eine deutsch-italienische Zusammenarbeit, aus der die erste Jeanskollektion „pericolo di morte“ in italienischer Handarbeit hervorging. Ein weiterer Grundstein in der professionellen Produktion von Mode wurde durch den Kontakt mit dem Maßhemdenbetrieb „Tessitura“ gelegt.

Stickereien, aufwändige Schnittführungen und eine Vielzahl an Accessoires schließen den Kreis. Ein beflügelt und gefedertes Couture-Outfit repräsentiert den Greifvogel als Leitbild der Kollektion und rundet die tragbaren Outfits mit einem Showpiece ab.

„Im selben Augenblick erlosch der Feuermann und eine klare Stimme rief: »Ich bin erlöst!« In der Stube schlug der Sägher gerade eine Stunde nach Mitternacht....« Mich überlief etwas wie eine Gänsehaut bei dem Gedanken, an dieser unheimlichen Stelle einmal bei Nacht und Nebel vorbeigehen zu müssen. Die Schlucht war auch ohne Feuermann schauerlich. »Ist denn hier jemand umgebracht worden? Mir ist ordentlich ängstlich ums Herz.« »Vor vielen, vielen Jahren soll hier ein Pascher erschossen worden sein«.”

In den unsäglichsten schauerlichen Ecken eines Wasserschlosses pirschte sich die Kollektion in einem Fotoshooting an die Lebensgefahr heran. Ein Team von mehr als 30 Menschen, 4 Greifvögeln und 2 Jagdhunden hauchte diesem außergewöhnlichen Konzept düsteres Leben ein. Doch was ist dort tatsächlich passiert? Haben alle Teilnehmer das Set unversehrt verlassen können?

„Bald nach der Enge weitete sich das Tal wieder. Wir traten auf eine Waldblöße. Wie freudig ich die Sonne begrüßte! Der Spuk war zerstoben. Steil fiel der Wiesenhang zum Bach ab. Am Hang klebte inmitten des saftigen Wiesengrüns ein einfaches Holzhaus – fast wie ein Schwalbennest an der Wand. (Rübezahls Bergwelt von Alois Klug)

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